JCS-Schüler der Klasse HIO in Münster am IfGI
Spannende Möglichkeiten der Geo-Informatik
Münster(KT) Fast jeder besitzt es mittlerweile in seinem Fahrzeug - ob fest installiert oder portabel – ein Navigationssystem. Wie solch ein Gerät funktioniert, wissen allerdings nur die wenigsten, geschweige denn haben sie Kenntnis von der Software für so eine technische Errungenschaft, die unser Leben erheblich vereinfacht.
Die Klasse HIO – informationstechnische Assistenten – des JCS war auf Einladung des Doktoranden Thomas Bartoschek, eines Bekannten des Fachlehrers Thomas Krottenthaler, am 21.12.2011 zu einem Besuch im Institut für Geoinformatik in Münster eingeladen.
Geo-was? Die Geoinformatik beschäftigt sich mit der Modellierung raum- und zeitbezogener Prozesse mit den Methoden der Informatik. Bekanntestes Beispiel ist hierbei die eingangs erwähnte satellitengeleitete Navigation. In Münster studiert eine bunte Gruppe vielerlei Nationalitäten in einem kleinen Fachbereich, so dass das Verhältnis von Unterrichtenden zu Studenten mit kleinen Schulklassen vergleichbar ist. Unterrichtssprache ist zumeist Englisch.
Nach einer powerpointgeleiteten Einführung über Ziele und Aufgabenbereiche des Instituts, zudem begleitet durch einen kleinen Imbiss, wurden die verschiedenen Laborräume in Augenschein genommen. Hier ging es u.a um die Schwierigkeiten bei der Programmierung sprachlicher Umsetzungen, den „IfGI-Copter“, eine Art Mini-Versuchshubschrauber, der von Landwirten zur Überwachung ihrer Felder eingesetzt werden kann (und auch einmal durch das Labor geflogen ist!) bis hin zu Möglichkeiten der dreidimensionalen Darstellung einer Navigationsanimation.
Begeistert von der Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeiten, schilderte Herr Bartoschek unseren Schülern in einer Abschluss-Diskussion einiges Wissenswerte zu den Berufschancen der münsteraner Absolventen:
„Unser Institut gehört im Bereich der Geoinformatik zu den Top-Five in der Welt. Wer bei uns studiert hat, braucht sich über seine Zukunft keine Sorgen zu machen. Mehr als die Hälfte unserer Absolventen haben schon vor ihrer Abschlussarbeit eine Stelle sicher.“
Das sollte Motivation genug sein. |